{"id":166,"date":"2013-03-15T15:13:17","date_gmt":"2013-03-15T14:13:17","guid":{"rendered":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/\/?page_id=166"},"modified":"2013-03-27T16:44:06","modified_gmt":"2013-03-27T15:44:06","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/?page_id=166","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge des Bezirks \u201eliegen im Nebel\u201c. Es sind keine Unterlagen zu erhalten, aus denen die Gr\u00fcndung unseres Bezirkes mit Jahr und Tag zu erfahren ist. Da aber Mannheim vor allem mit dem Mannheimer Schachclub 1865 einen der \u00e4ltesten Schachvereine nicht nur in Baden hatte \u2013 der Mannheimer Schachclub war auch Gr\u00fcndungsverein im <strong>1910<\/strong> gegr\u00fcndeten Badischen Schachverband e.V.; dessen erster Vorsitzender kam \u00fcbrigens aus Mannheim: <strong>Wilhelm Gudehus <\/strong>\u2013, kann man aber sicher davon ausgehen, dass der Bezirk als Organisation bzw. Verbund bereits fr\u00fchzeitig konkrete Konturen annahm.<\/p>\n<p><strong> 1912\/14<\/strong> nahm Mannheim bereits an einem internationalen St\u00e4dtewettstreit f\u00fcr \u201eFernpartien\u201c teil, der zwischen 39 St\u00e4dten tobte. Zusammen mit Basel kam man als einziges Team auf 4 Punkte aus 4 Partien und zog in die 3. Runde des Wettkampfes ein.<\/p>\n<p>Glanzpunkt des Schachlebens in unserer Region war <strong>1914<\/strong> der internationale 19. Kongress des DSB; von Wilhelm Gudehus angeregt, von Dr. Aljechin gewonnen, aber durch den Kriegsausbruch um sein gutes Ende gebracht.<\/p>\n<p>In dem illustren Teilnehmerfeld befanden sich Schachgr\u00f6\u00dfen wie Reti, Janowsky, Dr. Tartakower, Mieses, Tarrasch, Spielmann, Marshall, Bogoljubow, Dr. Aljechin.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Weltmeisterschaftskampfes des Jahres <strong>1934<\/strong> zwischen Aljechin und Bogoljubow wurde u.a. auch Mannheim als Austragungsort herangezogen. Drei Partien (die 22., 23. und 24.) fanden hier vom 1. bis 8. Juli statt, von denen Bogoljubow 2-mal gewann und eine Partie remis endete.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg fand man \u2013 nachdem die Genehmigung durch die Besatzungsmacht vorlag \u2013 schnell wieder an die Bretter, und im Jahre <strong>1947<\/strong> weist eine Statistik aus, dass in der Region um Mannheim 23 Vereine mit insgesamt 753 Mitgliedern bestehen. Im Jahre <strong>1948<\/strong> gibt es einen Hinweis auf einen \u201eBezirk Mannheim\u201c, als hier 52 Teams mit \u00fcber 500 Spielern an den Mannschaftsk\u00e4mpfen in drei Klassen (Mannheim, Schwetzingen, Weinheim) teilnahmen. Bekannt ist, dass <strong>Leo Reichardt<\/strong><strong>1952<\/strong> als Bezirksleiter von Mannheim in den Annalen gef\u00fchrt wird.<\/p>\n<p><strong> 1946<\/strong> verliert Mannheim zwei Vergleichsk\u00e4mpfe; gegen Stuttgart mit 9,5:10,5 und gegen Heidelberg mit 7:13. <strong>1947<\/strong> nahm Mannheim mit 11:7 gegen Heidelberg deutlich Revanche. Ab diesem Jahr wurde ein <strong>Vier-St\u00e4dtekampf<\/strong> zu einer langj\u00e4hrigen Einrichtung. In diesem Jahr belegte Mannheim den 3. Platz hinter Stuttgart, Karlsruhe und vor Heidelberg. <strong>1948<\/strong> belegte Mannheim (ohne Sieg) nur Platz 4. In einem <strong>Bezirksvergleich<\/strong> siegte Heidelberg klar mit 37:13, w\u00e4hrend die Mannheimer Jugend mit 8:4 gewann.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong> 1949<\/strong> begann am 13. M\u00e4rz die nordbadische Mannschaftsmeisterschaft, die von Mannheim 1865 mit 9:1 Punkten vor Heidelberg, Karlsruhe, Durlach, Feudenheim und Pforzhein gewonnen wurde.<\/p>\n<p><strong>1951<\/strong> kam es in Mannheim zu einem 5-rundigen Kurzturnier (40 Z\u00fcge pro Stunde), an dem drei aktuelle Landesmeister teilnahmen: Schuster, Dr. Lauterbach und Kunz. Der Sieg ging an Theo Schuster.<\/p>\n<p><strong>1953.<\/strong> Bei der Badischen Mannschaftsmeisterschaft belegte Mannheim 1865 hinter Freiburg und Heidelberg den 3. Platz.<\/p>\n<p>Durch die Initiative des immer beweglichen Schachfreundes <strong>Bl\u00fcmmel<\/strong> wurde die Gr\u00fcndung des \u201eSchachringes\u201c Mannheim erm\u00f6glicht. Zweck des Schachringes ist es, dass die alte Schach-Hochburg Mannheim einer Zersplitterung der Kr\u00e4fte entgegentritt, und nach au\u00dfen hin nur noch als geschlossene, spielstarke Einheit auftritt.<\/p>\n<p><em> (aus: \u201eS\u00fcddeutsche Schachzeitung 1\/1953) <\/em><\/p>\n<p><strong> Birkenau<\/strong> (ehemals Hessen) hat sich infolge seiner geografischen Lage dem Badischen Schachverband angeschlossen, 1. Vorsitzender wurde Josef Sch\u00e4fer.<\/p>\n<p><em> (aus: \u201eS\u00fcddeutsche Schachzeitung\u201c 4\/1953) <\/em><\/p>\n<p><strong> Mannheim\/Heidelberg schl\u00e4gt Saar 13:7<\/strong><\/p>\n<p>Eine Kombination aus Spielern beider Regionen bildete eine nordbadische Auswahl, die gegen das Saarland antrat. Die Organisation lag in den H\u00e4nden von <strong>Alfred<\/strong><strong> G\u00f6rner<\/strong> (Mannheim) und Herb (Heidelberg). Ausrichtender Verein war der SK 1914 Sandhofen.<\/p>\n<p><strong> 1954<\/strong> wurde <strong>Klaus Mardo<\/strong> badischer Jugendmeister. Im folgenden Jahr verlor er seinen Titel nach Stichkampf an Schubert (Heidelberg).<\/p>\n<p><strong> 1959<\/strong> wurde der Vierst\u00e4dteKampf in Schwetzingen wieder aufgenommen. Heidelberg gewann vor Mannheim, Pforzheim und einer Bezirksauswahl Schwetzingen.<\/p>\n<p>Bei den Badischen Blitzmeisterschaften ging der Titel nach Mannheim. Es siegte <strong>Georg Heinrich;<\/strong> auf die Pl\u00e4tze 4-6 kamen die Mannheimer Bondarenko, Otto und M\u00fcnsch.<\/p>\n<p><strong> 1960.<\/strong> Der Vierst\u00e4dte-Kampf zwischen Heidelberg, Pforzheim, Schwetzingen und Mannheim ging in diesem Jahr an Mannheim, das gegen Pforzheim und Heidelberg jeweils mit 14,5:10,5 siegreich blieb.<\/p>\n<p><strong> Leonhard Warkentin<\/strong> (Weinheim) wurde Bereichsleiter der Bezirke Mannheim, Heidelberg und Mosbach.<\/p>\n<p><strong> 1963.<\/strong><strong> Ursula Wasnetsky<\/strong> (Seckenheim) belegte bei der Badischen Damenmeisterschaft den 3. Platz.<\/p>\n<p><strong> 1964.<\/strong> Der Vierst\u00e4dte-Kampf am 6. September in Schwetzingen ging zum vierten Male an Mannheim. Im Finale wurde Heidelberg mit 12,5:12,5 nach Wertung geschlagen.<\/p>\n<p><strong> 1965. <\/strong> In der Oberliga kam Seckenheim auf dem 3. Platz. Die Landesliga Nord wurde vom SC Lampertheim beherrscht; Mannheim 1910 wurde 3., Hockenheim 4., Lindenhof 6. Weinheim 8. und Feudenheim 9. Lampertheim setzte sich gemeinsam mit SW Freiburg um den Aufstieg in die Oberliga in einem Rundenturnier durch.<\/p>\n<p>Der Meistertitel von Baden ging durch <strong>Herbert Lang<\/strong> in unseren Bezirk.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong> 1966.<\/strong> Im Meister-Turnier waren f\u00fcnf Spieler aus unserem Bezirk vertreten. Sie belegten Die Pl\u00e4tze:<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">\n<ul>\n<li>4 (Dr. Lauterbach\/Seckenheim)<\/li>\n<li>5 (Striebich\/Seckenheim)<\/li>\n<li>7 (Lang\/Seckenheim)<\/li>\n<li>8 (Hanke\/Seckenheim)<\/li>\n<li>9 (Platte\/Lindenhof)<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Oberliga kamen die beiden Bezirksvereine SC Lampertheim und SK Seckenheim auf den Pl\u00e4tzen 5 und 6 ein. In der Landesliga Nord hatte Weinheim auf Platz 3 die beste Platzierung unserer Bezirksvereine, vor Mannheim 1910, Seckenheim II, Hockenheim und Lindenhof (8.).<\/p>\n<p><strong> 1967.<\/strong> Das Meisterturnier A brachte <strong>Herbert Geisdorf<\/strong> (Seckenheim) den Titel des Vizemeisters ein. Im Meister-B-Turnier siegte <strong>Leonhard Warkentin<\/strong> (Weinheim).<\/p>\n<p>Seckenheim kam in der Oberliga auf Platz 3, Lampertheim auf Platz 8. Die Landesliga Nord wurde eine \u201esichere Beute\u201c der Mannheimer Vereine. Die Pl\u00e4tze 1-5 gingen an unseren Bezirk. Sieger wurde Lindenhof; nur Mannheim 1865 musste als Letzter absteigen.<\/p>\n<p><strong> 1968. Herbert Lang<\/strong> (Seckenheim) wiederholte seinen Erfolg aus dem Jahre 1965. <strong>Helmut B\u00f6hland <\/strong>(Hockenheim) siegte im B-Turnier, Helmut Walter (Lampertheim) belegte den 3. Platz.<\/p>\n<p><strong> 1969. <\/strong> Der Titel im Meister-A-Turnier ging zwar nach Heidelberg (Dr. Berner), doch auf den n\u00e4chsten drei Pl\u00e4tzen kamen mit Herbert Geisdorf, Herbert Lang und Helmut Walter Spieler unseres Bezirkes ein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Funktion\u00e4re \u2026 <\/strong><\/p>\n<p>\u2026 aus unserem Bezirk, die in hohe Funktionen des BSV gew\u00e4hlt wurden, sollen hier genannt sein: Als <strong>Pr\u00e4sidenten bzw. Vorsitzende <\/strong>Wilhelm Gudehus (1910-1921), Karl Bl\u00fcmmel (1951-1952) und Eberhard Beikert (1994-2004); <strong>Vizepr\u00e4sident<\/strong> Dr. Egon Meyer (1947), Egon Kolb (1972-1982), Eberhard Beikert (1984-1994), Matthias Kramer (seit 2004); <strong>Schriftf\u00fchrer<\/strong> J\u00fcrgen Dammann (1994-1997), Frank Schmidt (1999-2004); <strong>Landesturnierleiter bzw. Spielleiter<\/strong> Alfred G\u00f6rner (1956-1957), J\u00fcrgen Dammann (1997-2000); <strong>Vorsitzender der Schachjugend<\/strong> Robert Maybach (1981-1982), Markus Keller (1990-1993). Als <strong>Referenten<\/strong> seien hier besonders erw\u00e4hnt:<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">Ursula Wasnetsky, Leonhard Hanke, Hans Neubauer, J\u00fcrgen Dammann; ebenso in den beiden <strong>Gerichten des BSV<\/strong> war unser Bezirk stets gut, und vor allem kompetent, vertreten. Prof. Hermann Schreiner, Helmut Walter, Dr. Hugo Zoder und Dr. Markus Keller sind hier zu nennen.Die Namen unserer <strong>Bezirksleiter<\/strong> sind ab 1952 schriftlich festgehalten, wobei unmittelbar nach Kriegsende die genauen Jahreszahlen nicht mehr exakt ermittelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<ul>\n<li>1952 Reichardt, Leo<\/li>\n<li>1953-1956 G\u00f6rner, Alfred<\/li>\n<li>1957-1958 Dr. Zoder, Hugo<\/li>\n<li>1959-1960 Carl, Werner<\/li>\n<li>1961-1985 Rohrbacher, Walter<\/li>\n<li>1987-1988 Walter, Helmut<\/li>\n<li>1989-1997 Dammann, J\u00fcrgen<\/li>\n<li>1998-1999 Schmitt, Christian<\/li>\n<li>2000 Pfendtner, Gerald<\/li>\n<li>2001- Kramer, Matthias<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Jahre 2001 wurde <strong>Walter Rohrbacher<\/strong> f\u00fcr seine gro\u00dfen Verdienste, die er sich als Bezirksleiter um den Bezirk erworben hat, durch die Bezirksversammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.<\/p>\n<p><strong>Kongresse <\/strong> und<strong> Verbandstage<\/strong> des Badischen Schachverbandes vergab dieser an Vereine unseres Bezirkes in den folgenden Jahren:<\/p>\n<ul>\n<li>Schachkongresse:<\/li>\n<li>1925 Mannheim<\/li>\n<li>1929 Mannheim<\/li>\n<li>1948 Mannheim-Seckenheim<\/li>\n<li>1949 Schwetzingen<\/li>\n<li>1951 Weinheim<\/li>\n<li>1957 Mannheim<\/li>\n<li>1966 Mannheim-Seckenheim<\/li>\n<li>1968 Oftersheim<\/li>\n<li>1970 Weinheim<\/li>\n<li>1972 Ketsch<\/li>\n<li>1974 Oftersheim<\/li>\n<li>1978 Ketsch<\/li>\n<li>1984 Viernheim<\/li>\n<li>1990 Mannheim<\/li>\n<li>1992 Ladenburg<\/li>\n<li>1994 Hockenheim 1999 Viernheim<\/li>\n<\/ul>\n<p>Verbandstage:<br \/>\n(Bis einschlie\u00dflich 1984 waren die Verbandstage an den Termin des badischen Schachkongresses gekoppelt.)<\/p>\n<ul>\n<li>1992 Weinheim<\/li>\n<\/ul>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><!--nextpage--><br \/>\n.<strong>Die Jahre 1970 &#8211; 1990<br \/>\n<\/strong><strong> &#8211; eine sportliche Reminiszenz &#8211; <\/strong><\/p>\n<p>Daten und Ergebnisse liegen ab dem Jahr 1970 auszugsweise vor. Das angesammelte Material von 20 Jahren (also bis 1990) aus dem Archiv \u201eauszugraben\u201c, und der \u00d6ffentlichkeit mitzuteilen, hatte sich zu Beginn der 90-er Jahre Hans Neubauer zur Aufgabe gemacht. Diese Niederschrift wird hier noch einmal \u2013 in Fragmenten \u2013 \u201ezum Leben erweckt\u201c. Die Ereignisse und Ergebnisse im Bezirk in den Jahren <em>nach<\/em> 1990 k\u00f6nnen durch Berichte aus der \u201eEuropa-Rochade\u201c bzw. \u201eSchach in Baden\u201c verfolgt werden.<\/p>\n<p>Wegen des kurzen zeitlichen Abstandes zur Gegenwart fallen diese Jahre aber nicht unter den Begriff \u201eHistory\u201c.<\/p>\n<p>Da der Spielbetrieb des Bezirks in der zweiten H\u00e4lfte eines Jahres beginnt und in der ersten des darauf folgenden Jahres endet, wird auch hier mit der Wiedergabe so verfahren.<\/p>\n<p><strong>Saison 1970 &#8211; 1971 <\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Beginn des neuen Jahrzehnts ist einiges anders geworden in der Struktur Badens: die neu gegr\u00fcndete Verbandsliga nimmt ihren Spielbetrieb auf, durch deren Einrichtung pl\u00f6tzlich einige Traditionsvereine wie Mannheim 1865 drittklassig werden. Dabei bekleckern sich die vier Mannschaften, die vom Bezirk darin starten, nicht gerade mit Ruhm. Zwar wird Mannheim 1910 immerhin geteilter Zweiter, was dem Verein nat\u00fcrlich nichts n\u00fctzt, da es nur einen Aufsteiger gibt, und Feudenheim rettet sich vor dem Abstieg \u2013 ein noch h\u00e4ufig zu sehendes Tabellenbild f\u00fcr die Zukunft. Aber der hohe Favorit Lindenhof endet lediglich im Mittelfeld, und Weinheim schlie\u00dflich \u2013 auch recht hoch gehandelt vor der Saison \u2013 muss sogar absteigen.<\/p>\n<p>Neu sind auch zwei Vereine im Bezirk: mit Rheinau 1970 spaltet sich die Jugendabteilung von Rh.-Pfingstberg ab und sorgt auf sportlichem Gebiet gleich gewaltig f\u00fcr Furore. Nach geh\u00f6rigem Gerangel um die Spielberechtigung in die Bereichsliga eingestuft, gelingt der ersten Mannschaft mit 18:0 Punkten und 59:13 Brettpunkten ein im Bezirk auch heute noch g\u00fcltiges Rekordergebnis; und auch Rheinau II bleibt in der Kreisklasse B ohne Punktverlust. Neu ins Geschehen startet auch die Schachabteilung des TTC Heddesheim, belegt hinter Rheinau II Rang 2 und steigt ebenfalls auf Anhieb auf.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Erfolge k\u00f6nnen Einzelspieler verbuchen. Der Seckenheimer <strong>Bruno M\u00fcller<\/strong> wird badischer Pokalsieger, und noch gr\u00f6\u00dfer ist die Erfolgsliste des Rheinauers <strong>Markus Bassler<\/strong>: ihm gelingt nicht nur die Erringung des badischen Jugendmeistertitels, er wird v\u00f6llig \u00fcberraschend auch noch deutscher Jugendmeister. Mit <strong>Peter Mack<\/strong> und <strong>Manfred Plitzko<\/strong> sind zwei weitere Rheinauer in Baden auf vorderen Pl\u00e4tzen zu finden. Dennoch w\u00e4re man im Mannschaftswettbewerb im Bezirk fast an Weinheim gescheitert, Auf badischer Ebene gibt es dann keine Schwierigkeiten mehr.<\/p>\n<p>Wenn man sich die Vereinslandschaft anschaut, so f\u00e4llt auf, dass Seckenheim und Lindenhof als \u201eFlaggschiffe\u201c des Bezirks mit vier Mannschaften starten; Seckenheim allerdings zum letzten Mal. \u00c4rger bereitet zu Beginn der Saison auch noch der R\u00fcckzug von Schwetzingen I aus dem Spielgeschehen der Landesliga, was nat\u00fcrlich der zweiten Mannschaft in der Bezirksklasse zugute kommt, sich sportlich am Ende aber gl\u00fccklicherweise nicht auswirkt.<br \/>\n<!--nextpage--><\/p>\n<p><strong>Saison 1971 &#8211; 1972 <\/strong><\/p>\n<p>Die Jugend von Rheinau 1970 st\u00fcrmt weiter. Auch in der Landesliga holt sie Titel und Aufstieg in die Verbandsliga. Weiter auf der Erfolgswelle reitet auch <strong>Markus Bassler<\/strong>. In diesem Jahr wird er badischer Pokalsieger und gelangt auf deutscher Ebene bis ins Halbfinale. Um so \u00e4rgerlicher f\u00fcr ihn, dass er als Titelverteidiger keinen Freiplatz bei den deutschen Jugendmeisterschaften bekommt. Daf\u00fcr gelingt ihm allerdings mit seiner Jugendmannschaft erneut die Erringung der badischen Meisterschaft; und wie stark Mannheim auf dem Jugendsektor ist, zeigt ein Vergleichskampf gegen den \u201eRest von Baden\u201c, den der Bezirk mit 6,5:4,5 f\u00fcr sich entscheiden kann.<\/p>\n<p>In der Verbandsliga macht Lindenhof die \u201eSchmach\u201c des Vorjahres \u00fcberzeugend wett: mit 18:0 Punkten und 51 Brettpunkten gelingt der Aufstieg in die Oberliga. Der Rekordhalter der Saison ist aber in der Bezirksklasse zu finden, denn Mannheim 1910 II bringt noch drei Brettpunkte mehr zustande.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst knapp geht es in der Bereichsliga zu. Sowohl der erste Platz als auch der Abstieg werden im direkten Duell in der letzten Runde entschieden. Dabei bringt ein taktisch gelungenes Man\u00f6ver dem Team von Weinheim II den Klassenerhalt: mit 0:14 Punkten eigentlich schon abgeschlagen, gelingt gegen Br\u00fchl ein Sieg und dann sieben schnelle Remis, zudem in der letzten Runde ein ebenso schnelles Mannschaftsunentschieden, und 3:15 Punkte bedeuten Rang neun und Klassenerhalt. Weniger sch\u00f6n ist die Aufl\u00f6sung des Vereins SK K\u00e4fertal nach der Saison; die Reste des Vereins gehen wohl in der Vogelstanger Schachabteilung auf.<\/p>\n<p>Der Bezirk bekommt einen neuen Bereichsleiter: Hans Neubauer \u00fcbernimmt dieses Amt, das er bis zum Ende des Jahrzehnts innehaben sollte.<\/p>\n<p>Glanzvoll gestaltet dann der <strong>Ketscher Schachclub <\/strong>am Ende der Saison den Badischen Schachkongress, der allen Teilnehmern sicher angenehm in Erinnerung bleiben wird. Und den gr\u00f6\u00dften Erfolg dabei erringt der Seckenheimer <strong>Rudi Striebich<\/strong>, der im Meister-A-Turnier den geteilten ersten Platz erringt und erst in einem Stichkampf gegen Max Eisinger aus Karlsruhe unterliegt.<\/p>\n<p>Die Abschluss-Tabellen der einzelnen Klassen hatten folgendes Aussehen (Oberliga und Verbandsliga nur die Platzierungen \u201eunserer\u201c Vereine):<\/p>\n<p><strong>Oberliga: <\/strong> 3. SK Seckenheim 11:7 38,5 5. SC 1924 Lampertheim 7:11 32,5<\/p>\n<p><strong> Verbandsliga: <\/strong> 2. SK Mannheim 1910 13:5 39 5. SK Lindenhof 9:9 40 8. SK Feudenheim 6:12 35,5 10. SK Weinheim 1911 3:15 28,5<\/p>\n<p><strong> Landesliga: <\/strong> 1. SV 1930 Hockenheim 14:2 41 2. SV 1946 Sch\u00f6nau 12:4 37,5 3. SK Lindenhof II 10:6 36,5 4. SK Ladenburg 1962 9:7 37 5. SK Oftersheim 9:7 30,5 6. SK Seckenheim II 8:8 35,5 7. SK 1953 Friedrichsfeld 4:12 25,5 8. SK 1945 Ilvesheim 3:13 23 9. SK Mannheim 1865 3:13 21,5 10. SK Schwetzingen (ausgeschieden)<\/p>\n<p><strong> Bereichsliga: <\/strong> 1. SK Rheinau 1970 18:0 59 2. SC 1922 Ketsch 14:4 43,5 3. SK 1914 Sandhofen 13:5 39,5 4. SC 1934 Viernheim 12:6 40,5 5. SK Pfingstberg 7:11 32 6. Polizei-SV Mannheim 6:12 30 7. SK Feudenheim II 6:12 30 8. SF 1946 Br\u00fchl 5:13 29,5 9. SK Weinheim 1911 II 5:13 29 10. SK K\u00e4fertal 4:14 29<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong> Bezirksklasse: <\/strong> 1. SK Lindenhof III 16:2 53 2. SK Schwetzingen II 15:3 47,5 3. SK Seckenheim III 15:3 45,5 4. SSV Vogelstang 10:8 42,5 5. SK Mannheim 1910 II 8:10 38,5 6. SK 1960 Neckarhausen 7:11 32,5 7. SV 1946 Sch\u00f6nau II 7:11 26 8. SV 1930 Hockenheim II 6:12 30,5 9. SC 1965 Reilingen 5:13 24,5 10. Hockenheim 59 1:17 19,5<\/p>\n<p><strong> Kreisklasse A: <\/strong> 1. SC 1924 Lampertheim II 16:2 52 2. SK Ladenburg 1962 II 16:2 48 3. SC 1934 Viernheim II 13:5 44,5 4. SK Gro\u00dfsachsen 12:6 46 5. SC 1922 Ketsch II 8:10 31 6. SK Schwetzingen III 8:10 31 7. SK Oftersheim II 6:12 28,5 8. SC 1924 Lampertheim III 5:13 34 9. SK Pfingstberg II 4:14 23 10. SC 1965 Reilingen II 2:16 22<\/p>\n<p><strong> Kreisklasse B: <\/strong> 1. SK Rheinau 1970 II 16:0 39 2. TTC Heddesheim 12:4 33,5 3. SK Lindenhof IV 12:4 31,5 4. SK Seckenheim IV 9:7 23 5. SSV Vogelstang II 7:9 28 6. SC 1922 Ketsch III 6:10 20,5 7. SK Gro\u00dfsachsen II 5:11 19 8. SK 1960 Neckarhausen II 5:11 15,5 9. SC 1924 Lampertheim IV 0:16 5<\/p>\n<p><strong>Saison 1972 \u2013 1973 <\/strong><\/p>\n<p>Der \u00e4lteste und der j\u00fcngste Verein des Bezirks sorgen vor der Saison f\u00fcr einen Paukenschlag. Mannheim 1865 und Rheinau 1970 fusionieren zum MSV 1865 Mannheim, der sich wenig sp\u00e4ter endg\u00fcltig in Lasker 1865 Mannheim umbenennen wird. Die Fusion startet darauf hin auch mit vier Teams ins Spielgeschehen \u2013 das einzige Mal. Und \u00c4rger bleibt dem neuen Verein auch nicht erspart, da die Spitzenspieler den Verlockungen der Oberliga erliegen und zu Lindenhof wechseln. So beschr\u00e4nkt sich Laskers Aufenthalt in der Verbandsliga vorl\u00e4ufig auf eine Saison. Dort feiert Hockenheim mit einem 4. Platz sein bestes Ergebnis.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Erfolg f\u00fcr den Bezirk \u2013 und nat\u00fcrlich auch f\u00fcr sich selbst \u2013 feiert <strong>Peter Mack<\/strong>. Der Neu-Lindenhofer wird \u00fcberzeugend badischer Jugendmeister und gewinnt anschlie\u00dfend auch den deutschen Jugendtitel. Und bei den badischen Titelk\u00e4mpfen vervollst\u00e4ndigt der Viernheimer Ulrich Bischof als Zweiter den Triumph.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-561\" alt=\"image002\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image002.jpg\" width=\"274\" height=\"224\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Werner Kroner (links) und Dr. Hugo Zoder, Vorsitzender des badischen Schiedsgerichts. <\/em><\/p>\n<p>Einen neuen Verein darf der Bezirk auch wieder begr\u00fc\u00dfen. Im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcden gelingt dem SSC Altlu\u00dfheim bei seinem ersten Start in die Mannschaftsk\u00e4mpfe in der Kreisklasse B Meisterschaft und sofortiger Aufstieg.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nDa der bisherige Jugendleiter sein Amt zur Verf\u00fcgung stellt, \u00fcbernimmt Hans Neubauer auch die Verantwortung im Jugendbereich und baut in den folgenden Jahren die Turnierstruktur auf, die im wesentlichen auch heute noch zur Ermittlung der Sieger notwendig ist. Ob die inzwischen vorgenommenen Ver\u00e4nderungen gut sind, sei dahingestellt.<\/p>\n<p>Pech f\u00fcr Heddesheim in der Kreisklasse A: zwischen 1970 und 1977 muss aus dieser Klasse sportlich nur eine Mannschaft absteigen, da ansonsten immer durch Ausstiege der Ausgleich geschaffen wird. Diesmal erwischt es die Heddesheimer sogar als Neunten.<\/p>\n<p>Dramatisch ist das Finale erneut in der Bereichsliga. Noch vor der letzten Runde f\u00fchrt der PSV Mannheim mit einem Punkt Vorsprung, um im echten Finale gegen Schwetzingen noch den Aufstieg zu verspielen \u2013 nat\u00fcrlich mit 3,5:4,5.<\/p>\n<p>Im Mannheimer Rosengarten spielt die deutsche Schachhoffnung GM Robert H\u00fcbner an 40 Brettern simultan, und erreicht gegen die Spitzen aus der Region ein gro\u00dfartiges Ergebnis.<\/p>\n<p><strong>Saison 1973 \u2013 1974 <\/strong><\/p>\n<p>Ein v\u00f6llig neuer Begriff bestimmt den Ablauf der Saison. Die \u201eEnergiekrise\u201c f\u00fchrt zur Absetzung der dritten und vierten Runde der Mannschaftsk\u00e4mpfe. Diese beiden Runden werden sp\u00e4ter nachgeholt und sorgen f\u00fcr so manche Terminschwierigkeiten und auch \u00c4rger f\u00fcr manchen Spielleiter, wenn er es mit Uneinsichtigen zu tun hat. Ob allerdings das der Grund daf\u00fcr ist, dass der SC Lampertheim mit drei seiner vier Mannschaften den Aufstieg schafft, ist doch recht zweifelhaft.<\/p>\n<p>In der Verbandsliga schafft der Neuling Ladenburg fast den Durchmarsch. Lediglich ein Punkt fehlt zum erneuten Meistertitel. Und als in der Landesliga Weinheim in der 1. Runde gegen Seckenheim II verliert, ist auch noch nicht abzusehen, dass dies bereits das Entscheidungsspiel um den Titel war.<\/p>\n<p>Im Rahmen halten sich \u00fcberregionale Erfolge. In einem spannenden Rennen mit Seckenheim behauptet Lindenhof nicht nur die Mannheimer Spitzenposition in der Oberliga, als Drittem gelingt dem Verein auch der Aufstieg in die neu gegr\u00fcndete 4-teilige Bundesliga. Immerhin f\u00fchrt der Beginn der Viernheimer Vorherrschaft in der Jugend auch zum badischen Meistertitel, und gerade die Jugend ist nicht unwesentlich daran beteiligt, dass Viernheim II und III jeweils den Aufstieg in ihren Klassen gelingt. <strong>Bruno M\u00fcller<\/strong> erreicht beim Schachkongress in Oftersheim, der sich nahtlos an seine Vorg\u00e4nger reiht, im MA-Turnier den badischen Vize- Meister-Titel. Auch bei den Senioren kann <strong>Kurt Mail<\/strong> (Feudenheim) Platz 2 belegen.<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist auch ein Erfolg im fernen Hannover. <strong>Vera Bitsch<\/strong> (SK Weinheim) wird bei den deutschen M\u00e4dchenmeisterschaften zwar \u201enur\u201c F\u00fcnfte; das aber in einem hochkar\u00e4tigen Feld. Als neuer Verein strukturiert sich im n\u00f6rdlichen Teil der Bergstra\u00dfe der SK Hemsbach und folgt der Tradition seiner Vorg\u00e4nger. Auch den Hemsbachern gelingt auf Anhieb der Aufstieg in die Kreisklasse A<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image004.jpg\" alt=\"image004\" width=\"280\" height=\"289\" class=\"alignnone size-full wp-image-560\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Leonhard Hanke. In den 70-er Jahren St\u00fctze der Seckenheimer OL-Mannschaft und mehrfacher badischer Seniorenmeister der 80-er Jahre. <\/em><br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<em> \u00a0<\/em><strong>Saison 1974 \u2013 1975 <\/strong><\/p>\n<p>Der Aufenthalt der Lindenhofer in der Bundesliga w\u00e4hrt leider nur eine Saison. Ohne Punktgewinn muss die Mannschaft wieder den Weg in die Oberliga antreten. In dieser wird der SC Lampertheim diesmal hervorragender Dritter \u2013 allerdings hat nur der Tabellenletzte weniger Brettpunkte. Und Seckenheim muss gar ungl\u00fccklich absteigen.<\/p>\n<p>Auch auf der Jugendebene gelingt der letzte Triumph f\u00fcr lange Zeit. Der Viernheimer <strong>Richard Schreck<\/strong> wird badischer Jugendmeister und schafft zudem noch den Aufstieg ins Meisterturnier A. F\u00fcr mehr als zehn Jahre soll dies der letzte (A)-Jugendtitel f\u00fcr den Bezirk bleiben. Und gro\u00df ist auch der Triumph f\u00fcr <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong>. Bei den III. Offenen Deutschen Damenmeisterschaften wird sie Siegerin.<\/p>\n<p>Bei den Mannschaftsk\u00e4mpfen ist es ein Jahr der Neulinge. Sowohl in der Bereichsliga (Lampertheim II vor Viernheim II) wie auch in der Bezirksklasse (Altlu\u00dfheim vor Hockenheim II) und der Kreisklasse A (Hemsbach vor Heddesheim) d\u00fcrfen die Mannschaften zum zweiten Mal hintereinander den Aufstieg feiern. \u00dcberhaupt das Schlussergebnis in der Bezirksklasse: bei 15:3 Punkten und 52,5 Brettpunkten wird Vogelstang Dritter. Hockenheim II hatte zwar acht Brettpunkte weniger \u2013 aber eben einen Punkt mehr.<\/p>\n<p>Weiter Hockenheim. Hier fusionieren die Vereine 1930 und 1959 zur SVG 1930 Hockenheim und starten gar mit vier Mannschaften in die Runde. Und Hemsbach erreicht einen ersten H\u00f6hepunkt und spielt mit drei Teams.<\/p>\n<p>Und noch etwas Neues gibt es, was also inzwischen ziemlich alt ist, aber immer noch ein Schattendasein f\u00fchrt: der Mitgliedsausweis. Es ist aber an den Fingern abzuz\u00e4hlen, wann er je eine Rolle gespielt haben k\u00f6nnte. So mancher hat seinen Ausweis noch nie in den H\u00e4nden gehabt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem finden im Mannheimer Rosengarten die Internationalen Deutschen Meisterschaften statt, die der DSB anl\u00e4sslich der Bundesgartenschau hierher vergibt.<\/p>\n<p><strong> \u00a0<\/strong><strong>Saison 1975 \u2013 1976 <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image006.jpg\" alt=\"image006\" width=\"279\" height=\"200\" class=\"alignnone size-full wp-image-559\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Der Erfolg aus dem Vorjahr brachte Ursula Wasnetsky nach Haifa (Israel), wo sie f\u00fcr Deutschland bei der Schacholympiade spielte.<\/em><\/p>\n<p>Der Bezirk erlebt einen gewissen H\u00f6hepunkt. Neben Lindenhof und dem SC Lampertheim in der Oberliga \u2013 der SCL allerdings muss mit deutlichem R\u00fcckstand als Letzter absteigen \u2013 sind sieben der zehn Teams in der Verbandsliga aus unserem Bezirk. Hier macht Seckenheim den \u201eBetriebsunfall\u201c des Oberligaabstiegs mit \u00fcberzeugender Punktzahl (18:0 \/ 59,5) wieder wett. Mit Mannheim 1910 (2.), Ladenburg (3.) und dem Neuling Viernheim (4.) ist die Verbandsliga lediglich eine verst\u00e4rkte Mannheimer Meisterschaft.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nVerein des Jahres ist allerdings Weinheim. Alle drei startenden Teams werden Meister. Weinheim I (Landesliga) setzt sich mit 7:1 gegen den Tabellenzweiten durch, Weinheim II hat in der Bezirksklasse (18:0\/52+x) f\u00fcnf Punkte vor dem Zweiten, und Weinheim III setzt sich im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der erstmals zweigeteilten Kreisklasse B gegen Neulu\u00dfheim durch, das als neuer Verein ins Spielgeschehen eingegriffen hat.<\/p>\n<p><strong> Bruno M\u00fcller<\/strong> , inzwischen in Lindenhof gelandet und dort sogar zwischenzeitlich als Vorsitzender etabliert, gelingt noch einmal der gro\u00dfe Coup. Er wiederholt seinen badischen Pokaltriumph von 1971, allerdings ist dies einer der letzten Auftritte des \u201eLangen\u201c im Bezirk, ehe es ihn in Richtung Westfalen verschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Vizemeister gibt es wieder beim Schachkongress. Die Viernheimerin <strong>Hannelore Fuchs<\/strong> wird bei den Damen ebenso Zweite wie <strong>Kurt Mail <\/strong>bei den Senioren.<\/p>\n<p>Und ein Begriff hat f\u00fcr zwei Mannschaften eine gewisse Bedeutung: die \u201eBerliner Wertung\u201c muss \u00fcber den Absteiger aus der Bereichsliga entscheiden. Hier haben bei jeweils 3:15\/28,5 die Br\u00fchler das bessere Ende f\u00fcr sich und Hockenheim \u2013 leider \u2013 Pech.<\/p>\n<p><strong>Saison 1976 \u2013 1977 <\/strong><\/p>\n<p>Die badischen Meisterschaften sind fest in Mannheimer Hand: <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong> gewinnt bei den Damen und <strong>Herbert Geisdorf<\/strong>, f\u00fcr Seckenheim spielend, wird Herren-Meister und siegt zus\u00e4tzlich auch noch beim Blitzturnier und geht damit als einer der seltenen Doppelmeister in die badische Schach-Geschichte ein. Dass der ebenfalls f\u00fcr Seckenheim spielende <strong>Arndt Miltner<\/strong> 2.-3. wird, passt ins Bild. Geisdorf sollte \u00fcbrigens ein Jahr sp\u00e4ter seinen Landesmeistertitel in Hessen wiederholen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image008.jpg\" alt=\"image008\" width=\"274\" height=\"319\" class=\"alignnone size-full wp-image-558\" srcset=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image008.jpg 274w, http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image008-257x300.jpg 257w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Herbert Geisdorf <\/em><br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nZum ersten Mal startet ein Verein mit f\u00fcnf Mannschaften in die Verbandsrunde. Die Viernheimer erreichen diese Rekordmarke, und wenn man sich vor Augen f\u00fchrt, dass der Verein zu Anfang des Jahrzehnts gerade mit zwei Teams \u201eauflaufen\u201c konnte, ist diese Steigerung doch sehr bemerkenswert. Allerdings schreibt ein Viernheimer auch negative Schlagzeilen: R. Schreck tritt nicht nur f\u00fcr seinen Stammverein an, auch in Heppenheim spielt er Mannschaftsk\u00e4mpfe, und dieses Fehlverhalten sorgt nat\u00fcrlich f\u00fcr eine Sperre des Spielers, die Annullierung seiner Ergebnisse und am Ende f\u00fcr eine ver\u00e4nderte Tabelle in der Verbandsliga, wodurch Feudenheim, sportlich eigentlich als Letzter schon abgestiegen, noch die Klasse erh\u00e4lt. In der Oberliga sorgt Seckenheim als Drittplatzierter auch f\u00fcr eine gute Leistung.<\/p>\n<p>Und noch ein Rekord ist zu vermelden: 15 Vierer-Teams k\u00e4mpfen um die Bezirks-Sch\u00fcler-Mannschaftsmeisterschaft, die mit einem klaren Triumph f\u00fcr die Sch\u00f6nauer endet. Damit wird das K\u00fcrzel PPG ein Begriff. Ein Lehrer namens Heribert Ungerer, selbst kaum Schachspieler, baut im <strong>P<\/strong>eter-<strong>P<\/strong>etersen-<strong>G<\/strong>ymnasium Sch\u00f6nau eine Sch\u00fclergruppe auf, die noch f\u00fcr so manche Schlagzeile sorgen wird. \u00dcberhaupt gibt es zum ersten Mal auch Schul-Mannschaftsmeisterschaften.<\/p>\n<p>Endlich hat es auch der SSV Vogelstang in der Bezirksklasse geschafft. Nach vier vergeblichen Anl\u00e4ufen, bei denen immer der undankbare Platz hinter dem oder den Aufsteiger(n) blieb, gelingt diesmal \u00fcberlegen der Sprung in die Bereichsliga. Neulu\u00dfheim zieht ohne Punktverlust in der Kreisklasse A durch.<\/p>\n<p><strong>Saison 1977 \u2013 1978 <\/strong><\/p>\n<p>Die Saison beginnt mit einer Sensation: der ruhmreiche Schachklub Seckenheim zieht vor beginn der Spielrunde seine Mannschaften zur\u00fcck; die Spieler werden in alle Winde zerstreut. Im Bezirk profitiert davon am meisten Neckarhausen, das mit drei Zug\u00e4ngen sogleich die Bezirksklasse mit f\u00fcnf Punkten Vorsprung beherrscht und in den folgenden Jahren sogar ans Tor zur Oberliga anklopfen sollte. Zudem werden vier Mannschaften den Spielbetrieb aufnehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image010.jpg\" alt=\"image010\" width=\"261\" height=\"274\" class=\"alignnone size-full wp-image-557\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Hoher Besuch in Mannheim. Anatoli Karpow wird von Walter Rohrbacher begr\u00fc\u00dft.<\/em><br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nLange Zeit sieht es in der h\u00f6chsten badischen Spielklasse nach einem Triumph f\u00fcr Lindenhof aus. Erst zwei Unentschieden in den beiden letzten Runden kosten den Verein die Meisterschaft. Und gerade um den Aufstieg in die badische Eliteklasse gibt es ein dramatisches Fernduell zwischen Weinheim und dem SC Lampertheim, das buchst\u00e4blich mit der letzten Partie am letzten Spieltag entschieden wird \u2013 zugunsten der Hessen. In der Bereichsliga wird ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg notwendig, zu dem Weinheim II dann mit sieben Spielern antritt. Die Berliner Wertung muss wieder einmal \u00fcber den Aufstieg aus der Bezirksklasse entscheiden. Die Neulu\u00dfheimer und Lindenhof III sind zuvor nach Punkten und Brettpunkten gleichauf, aber die Spieler aus dem S\u00fcden des Bezirks sind eben an den vorderen Brettern erfolgreicher gewesen. Dass dies aber alles jedoch ein Streit um des Kaisers Bart ist, zeigt sich zu Beginn der n\u00e4chsten Saison, denn die Mannheimer ziehen ihre dritte Mannschaft eh zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Insgesamt wird mit 71 startenden Teams erstmals eine Schallmauer durchbrochen, was dazu f\u00fchrt, dass nach regionalen Gesichtspunkten in drei Kreisklassen B gespielt werden muss.<\/p>\n<p>Der Bezirk begr\u00fc\u00dft mit Entwicklung Waldhof und dem SK Birkenau zwei neue Vereine in seinem Spielgeschehen. Allerdings gelingt es diesen Teams nicht, der Tradition ihrer Vorg\u00e4nger zu folgen. Die Kreisklasse B erweist sich n\u00e4mlich f\u00fcr beide noch ein wenig zu stark, so dass die Vereine nicht schon nach einem Jahr einen Aufstieg feiern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Rekord auch bei den Jugendmeisterschaften. Denn bislang nie wieder sollten 135 Teilnehmer diese Turniere beleben. Nat\u00fcrlich f\u00fchrt diese Zahl zu etlichen organisatorischen Problemen, die mit der Einf\u00fchrung eines Sch\u00fcler-B-Turniers sowie eventuellen Stichk\u00e4mpfen gel\u00f6st wurde, um m\u00f6glichst gerechte Ergebnisse zu erreichen.Bemerkenswert ist auch noch der erste H\u00f6henflug Ladenburgs. Der Verein ist mit zwei Mannschaften in der Verbandsliga vertreten, jedoch steigt die \u201eErste\u201c nicht auf, die \u201eZweite\u201c allerdings wieder ab. Und der 3. Platz des Lindenhofers <strong>Berthold Engel <\/strong>bei den badischen Meisterschaften ist der einzige bemerkenswerte Einzelerfolg.<\/p>\n<p><strong>Saison 1978 \u2013 1979 <\/strong><\/p>\n<p>Die langj\u00e4hrig gute Jugendarbeit unter <strong>Eberhard Endres<\/strong> f\u00fchrt dazu, dass der Ketscher Schachclub einen Rekord egalisiert. Denn auch Ketsch startet mit f\u00fcnf Mannschaften in die Saison. Und dass die vielen Jugendlichen nicht nur eine Zahl darstellen, wird sich in den kommenden Jahren noch h\u00e4ufiger zeigen. Die Ketscher tragen auch das Ihre dazu bei, dass in der Landesliga eine denkw\u00fcrdige Schlusstabelle entsteht. Zwar hat die Mannschaft vor der letzten Spielrunde zwei Punkte Vorsprung, doch \u201egelingt\u201c es ihr, diesen mit einer 2,5:5,5-Niederlage zu verspielen. Dennoch werden die Ketscher noch Meister. Aber mit 12:6 Punkten und 40,5 Brettpunkten reicht ihnen das gerade noch nach Berliner Wertung, und zudem haben der Dritte und Vierte genau einen halben Brettpunkt weniger R\u00fcckstand. Knapper geschlagen wird man wohl selten.Durch die R\u00fcckkehr von Ilvesheim ins Spielgeschehen \u2013 der Verein steigt als Meister der Kreisklasse B III ungeschlagen auf \u2013 und die letztmalige Teilnahme des Polizei-SV Mannheim an der Spielrunde sind erstmalig 29 Vereine am Start \u2013 dieser Rekord sollte einige Jahre bestehen.Wenigstens zwei badische Titel gibt es in diesem durchwachsenen Jahr noch: die Sch\u00f6nauerin <strong>Gabi Sauer<\/strong> wird Erste bei den M\u00e4dchen und mit ihrer Jugendmannschaft zusammen holt sie ebenfalls die Meisterschaft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image012.jpg\" alt=\"image012\" width=\"274\" height=\"397\" class=\"alignnone size-full wp-image-556\" srcset=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image012.jpg 274w, http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image012-207x300.jpg 207w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Gabi Sauer. <\/em><em>Zweimalige badische M\u00e4dchenmeisterin. <\/em><br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong>Saison 1979 \u2013 1980 <\/strong>Sch\u00f6nau \u2013 Sch\u00f6nau \u2013 Sch\u00f6nau! Die PPG-ler sind fl\u00fcgge geworden. Zwar sind es \u201eerst\u201c die Aufstiege aus Bereichsliga und Kreisklasse A, denn Sch\u00f6nau II wird in der Bezirksklasse gerade noch von den zweiten Mannschaften der ebenfalls aufstrebenden Vereine Neckarhausen und Ketsch gestoppt, aber die Jugend-mannschaft spielt in Baden eine \u00fcberragende Rolle, und Gabi Sauer wiederholt ihren Sieg bei den M\u00e4dchen. Einen H\u00f6henflug verzeichnet auch Nachbar Sandhofen. Zum einen starten drei Teams des Vereins in die Mannschaftsk\u00e4mpfe, und Sandhofen I gelingt nach erneut sehr knappem Einlauf die Meisterschaft in der Landesliga und somit der Aufstieg in die Verbandsliga.Traurig aber die Bilanz in der Oberliga: Lindenhof und Lampertheim belegen als \u00fcbrig gebliebene Mannheimer Teams die letzten beiden Pl\u00e4tze, und die Hessen m\u00fcssen auf Grund von weniger Brettpunkten bei Punktgleichheit erneut absteigen. Sportlich kein gutes Jahr ist es auch f\u00fcr Lasker 1865 Mannheim. Der Sturm und Drang der Jahre nach der Fusion ist dahin, und alle drei gemeldeten Mannschaften m\u00fcssen den Weg in die untere Klasse antreten. Immerhin kann der Bezirk melden, dass 72 Mannschaften den Spielbetrieb aufgenommen haben, diese Zahl wird nicht mehr \u00fcbertroffen. Zuguterletzt gibt es doch noch Grund zur Freude, als Mannheim 1910 einen noch jungen Wettbewerb gewinnt und Badischer Pokal-mannschaftsmeister wird.Feudenheim protestiert erfolgreich gegen den sportlichen Abstieg aus der Verbandsliga, so dass diese Klasse in der kommenden Saison mit elf Mannschaften starten wird.<\/p>\n<p><strong>Saison 1980 \u2013 1981 <\/strong><\/p>\n<p>Der \u00dcbergang ins neue Jahrzehnt ist zun\u00e4chst einmal gepr\u00e4gt von organisatorisch-personellen Ver\u00e4nderungen. Johannes Kienle \u00fcbernimmt das Ressort des Bereichsleiters, das bald darauf zum Regionalen Turnierleiter umfunktioniert werden sollte. Zudem kommt bei \u201eJonny\u201c nach und nach die Spielleitung aller Klassen auf Bezirksebene hinzu. Neu ist auch der Bezirks-Jugendleiter. Walter Schneider, verantwortlich f\u00fcr die derzeit erfolgreichste Jugendabteilung der Sch\u00f6nauer, \u00fcbernimmt auch die Leitung im Bezirk.<\/p>\n<p>Damals wie heute hat es bereits ein Amt gegeben, das jenseits aller Schlagzeilen zwar Arbeit bedeutet, aber selten gew\u00fcrdigt wird: auch der INGO-Bearbeiter muss mit Robert Maybach neu besetzt werden. Was bisher an Arbeit und Verantwortung in einer Hand vereint ist, wird also in Zukunft auf drei Schultern verteilt.<\/p>\n<p>Der Sch\u00f6nauer H\u00f6henflug geht weiter. Zwar hat Viernheim in der Landesliga einen Brettpunkt mehr, aber eben einen Mannschaftspunkt weniger als Sch\u00f6nau I, und Sch\u00f6nau III und IV schaffen jeweils den Aufstieg. Kurios hierbei der Einlauf in der Bezirksklasse, wo die Youngsters von Sch\u00f6nau III den \u201eOldies\u201c von Sch\u00f6nau II den Rang ablaufen.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nMit dem Erreichen der Landesliga und drei startenden Mannschaften hat Neulu\u00dfheim ebenso einen ersten H\u00f6henflug erreicht wie auch Waldhof, das inzwischen bis in die Bereichsliga gelangt ist. Allerdings sind Altlu\u00dfheim und Hemsbach schon wieder auf dem Weg nach unten. Und auch von den Traditionsvereinen erwischt es manche. So steigt Feudenheim nach vielen gegl\u00fcckten Rettungsversuchen aus der Verbandsliga ab, und auch Hockenheim muss gleich mit zwei Mannschaften nach unten.<\/p>\n<p>Neu ist die Struktur der unteren Klassen. Die Kreisklasse A verliert ihren Status als Abstiegsklasse, daf\u00fcr kann jede Mannschaft darin starten. Dies f\u00fchrt dann auch zu drei Kreisklassen A und einer Kreisklasse B, in der noch Sechser-Teams spielen.<\/p>\n<p>Einen Titel und etliche \u201eVize\u201c gibt es bei den badischen Meisterschaften: nach mehreren Fehlversuchen gelingt <strong>R\u00fcdiger Weis<\/strong> endlich der Sieg im Sch\u00fclerturnier; er beendet somit auch die Durststrecke bei m\u00e4nnlichen Meistern. Zweite beim Schachkongress werden dann auch noch Gabi Sauer und Peter Mack bei Damen und Herren, und bei den \u00e4ltesten zeigt Dr. Hugo Zoder als Vize den Senioren, dass er neben seiner Schiedsgerichtst\u00e4tigkeit auch noch beim Schach ein ernstzunehmender Gegner ist.<\/p>\n<p><strong>Saison 1981 \u2013 1982 <\/strong><\/p>\n<p>Die Vereine des Bezirkes haben einen absoluten Tiefpunkt zu vermelden. Durch den Lindenhofer R\u00fcckzug aus der Oberliga spielt erstmals keine Mannheimer Mannschaft mehr in der h\u00f6chsten badischen Klasse. Allerdings wird dieser Zustand lediglich ein Jahr dauern, denn Sch\u00f6nau schickt sich an, seinen H\u00f6henflug fortzusetzen. Auch in der Verbandsliga erweist sich das inzwischen wesentlich verst\u00e4rkte Team f\u00fcr die Konkurrenz als zu stark. Selbst die erfahrenen Lampertheimer k\u00f6nnen die Youngsters nicht aufhalten. Noch ein weiterer Traditionsverein verschwindet aus der VL nach unten. Nach vielen vergeblichen Anl\u00e4ufen, den Aufstieg in die OL zu packen (4-mal Zweiter,<br \/>\n4-mal Dritter) beschert ein schlechtes Jahr dem Team von Mannheim 1910 den Abstieg, und dessen R\u00fcckfall in die Landesliga kann der Verein nicht wieder wettmachen.<\/p>\n<p>Aber immerhin \u2013 einige Vereine des Bezirks profitieren auch vom R\u00fcckzug der Lindenhofer, da am Ende der Saison zus\u00e4tzliche Aufstiegspl\u00e4tze frei werden. So steigt Weinheim als Landesliga-Vizemeister auf, und in der Bereichsliga bleibt\u2019s im eigenen Verein, da Lindenhof II \u2013 jetzt Lindenhof I \u2013 auch als Dritter in die LL nachr\u00fcckt.<\/p>\n<p>F\u00fcr das beste Ergebnis des Jahres sorgt in der Bezirksklasse Heddesheim, das mit 18:0 Punkten bei 52,5+x Brettpunkten vier Z\u00e4hler Vorsprung vor dem Zweiten und gar neun vor Lampertheim II hat, und die S\u00fcdhessen steigen mit negativem Brettpunktekonto auf.<\/p>\n<p>Bei den Bezirksjugendmeisterschaften wird die absolute Rekordteilnehmerzahl zwar knapp verfehlt, dennoch sind nie zuvor und auch nicht mehr danach so viele Vereine dabei, n\u00e4mlich einundzwanzig.<\/p>\n<p>In Baden gehen in diesem Jahr die Titel bei den J\u00fcngsten und bei den \u00c4ltesten in den Bezirk. Der Viernheimer <strong>G\u00fcnther Beikert<\/strong> wird Sch\u00fclermeister, und <strong>Leonhard Hanke<\/strong> (Weinheim) gewinnt beim Schachkongress das Seniorenturnier. Bei den Damen belegt Hannelore Fuchs zudem den 2. Platz.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong>Saison 1982 -1983 <\/strong><\/p>\n<p>Ein Jahr ohne besondere H\u00f6hepunkte, was am besten durch das Ergebnis der Sch\u00f6nauer in der Oberliga dokumentiert wird: mit 9:9 Punkten und 36:36 Brettpunkten lag man auch noch an f\u00fcnfter Stelle. Immerhin gelingt Ladenburg endlich der Aufstieg in die Verbandsliga, und als h\u00e4rtester Konkurrent stellt sich Neuling Neckarhausen heraus. Ladenburg II kehrt nach einem Betriebsunfall wieder in die Landesliga zur\u00fcck. In dieser schickt sich Viernheim an, mit der \u00fcberlegenen Meisterschaft \u2013 18:0 Punkte wird es in der LL lange nicht mehr geben \u2013 seinen Weg nach oben zu gehen. Und endlich schaffen auch die \u201ealten\u201c Sch\u00f6nauer als .<\/p>\n<p>\u201eDritte\u201c den Aufstieg aus der Bezirksklasse. Etwas ungl\u00fccklich steigt Feudenheim aus der Landesliga ab. Die Mannschaft hat zwar 6,5 Brettpunkte mehr als 1910 II \u2013 aber was z\u00e4hlt das, wenn man einen Mannschaftspunkt weniger hat?<\/p>\n<p>Erstmals taucht der Name <strong>Beate Birr<\/strong> in den Siegerlisten auf. Die Heddesheimerin setzt sich bei den badischen M\u00e4dchenmeisterschaften gegen die Titelverteidigerin durch, und <strong>Michael Gutperle<\/strong> (Viernheim) verliert erst durch Stichkampf um die badische Sch\u00fclermeisterschaft.<\/p>\n<p><strong><em>Rekorde und Kuriosit\u00e4ten \u2026 <\/em><\/strong><\/p>\n<p>rund um die Mannschaftsk\u00e4mpfe von 1970 bis 1990<\/p>\n<p><em> \u2026 unter diesem Punkt sind au\u00dfergew\u00f6hnlich positive wie auch besonders negative Leistungen von einzelnen Vereinen aufgef\u00fchrt. Und es gibt davon mehr als man glauben m\u00f6chte: <\/em><\/p>\n<p><em> Beginnen wir mit einem Rekord, der schon mehr als 20 Jahre alt ist. In der ersten Saison des Berichtszeitraumes war ja die Rede von Rheinau, das mit zwei Mannschaften startete und eine ganze Saison ohne Punktverlust blieb (34:0 Punkte). Kein Verein, der mit mindestens zwei Mannschaften startete, hat das je wieder erreicht. Knapp dran war dieses Jahr Caosso Mannheim, dessen 2. Mannschaft erst am letzten Spieltag den einzigen Punkt abgab. Dennoch: Caosso I ist die einzige Mannschaft, die jemals 20:0 Punkte hatte (in der Saison 87\/88). 18:0 gab es nat\u00fcrlich schon h\u00e4ufiger, aber in oberen Klassen auch nicht so oft wie man glauben sollte. So schaffte es in der Landesliga neben Viernheim (82\/83) nur Schwetzingen in der letzten Saison, und das mit 6 Punkten Vorsprung. <\/em><\/p>\n<p><em> Die l\u00e4ngste Negativserie hatte der SC Lampertheim IV zu beklagen. Von 1970 bis 1973 gab es in drei Spielrunden 0:46 Punkte bei ganzen 25 Brettpunkten. Allerdings gelang \u2013 auch eine Art Rekord \u2013 der Mannschaft ein Jahr darauf als F\u00fcnfter der Aufstieg. <\/em><\/p>\n<p><em> Von wenig Erfolg gekr\u00f6nt war der erste Aufenthalt Sandhofens in der Verbandsliga. Am Ende bedeuteten 0:20 Punkte den knapp verpassten Aufstieg. Und auch Pfingstberg, Sch\u00f6nau III und Friedrichsfeld II mussten diese Punktzahl beklagen. <\/em><\/p>\n<p><em> Ein deutliches 0:18-Ergebnis bei lediglich 9 Brettpunkten (ohne erspielten Einzelsieg!!) leistete sich die 2. Mannschaft der SF K\u00e4fertal in der letzten Saison. <\/em><\/p>\n<p><em> Genau so schlecht erging es der 3. Mannschaft des VLK Lampertheim, die es aber immerhin auf 10 Brettpunkte brachte. Diese Rekorde werden wohl so schnell nicht wieder \u201e\u00fcberboten\u201c. <\/em><br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<em> Bei manchen Vereinen ging es auch sehr schnell nach oben \u2013 manchmal auch schnell nach unten. Rekordhalter ist jetzt nat\u00fcrlich die 1. Mannschaft des VLK Lampertheim, die mit 5 Aufstiegen in Folge gl\u00e4nzen konnte. Insgesamt schaffte der junge Verein in den f\u00fcnf Jahren seines Bestehens acht Aufstiege. Dreimal hintereinander gelang der Durchmarsch nach oben K\u00e4fertal I und auch Sch\u00f6nau I (bis in die Verbands- bzw. Oberliga). <\/em><\/p>\n<p><em> F\u00fcnf Jahre hintereinander, 1970 bis 1975, durfte auch Ladenburg feiern. Denn eine der spielenden Mannschaften stieg immer auf, ohne dass eine andere etwa hat absteigen m\u00fcssen. <\/em><\/p>\n<p><em> Das Auf und Ab wird am deutlichsten am Sch\u00f6nauer Beispiel. Erst konnte der Verein in drei Jahren sechs Aufstiege feiern; in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren musste er acht Abstiege beklagen. <\/em><\/p>\n<p><em> Bemerkenswert waren die Jahre 1977 bis 1982 f\u00fcr Feudenheim II, als sie von der Kreisklasse A bis in die Bereichsliga aufstiegen, und sofort den Weg wieder zur\u00fcck mussten. <\/em><\/p>\n<p><em> Im gleichen Zeitraum erlebte Pfingstberg I bewegte Jahre. Die Mannschaft bejubelte 2 Aufstiege und ben\u00f6tigte f\u00fcr 3 Abstiege den Trost der Spielerfrauen. <\/em><\/p>\n<p><em> Dagegen nimmt sich die Best\u00e4ndigkeit von Ketsch I direkt wohltuend aus. Nicht weniger als 17 der 20 Jahre verbrachte die Mannschaft in der Landesliga, von einem Ausflug in die Verbandsliga unterbrochen. In der LL erreichte sie dabei ein haargenau ausgeglichenes Punktekonto von 153:153. Auch die 1. Mannschaft von Schwetzingen war mit 16 Jahren LL-Erfahrung ein Muster an Best\u00e4ndigkeit, denn viele Male mussten sie sich mit zweiten und dritten Pl\u00e4tzen begn\u00fcgen, ehe es in diesem Jahr endlich klappte. Auch Ketsch II ist in der Bezirksklasse ein Dauerbrenner. F\u00fcnfzehn der 20 Jahre verbrachte es hier. <\/em><\/p>\n<p><em> Die l\u00e4ngste Zeit in der Verbandsliga spielte Mannheim 1910 I. Zw\u00f6lf Jahre nacheinander geh\u00f6rte die Mannschaft der Liga an. <\/em><\/p>\n<p><em> Neulu\u00dfheim ist jetzt guter Durchschnitt. W\u00e4hrend seines Bestehens erwirtschaftete der Verein 250:250 Punkte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Saison 1983 \u2013 1984 <\/strong><\/p>\n<p><strong> Beate Birr<\/strong> wiederholt ihren Triumph bei den badischen M\u00e4dchenmeisterschaften und sorgt als Zweite hinter <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong> f\u00fcr einen Bezirks-Doppelerfolg im Kongress-Damenturnier. Doch der Spielort Viernheim befl\u00fcgelt beim Kongress noch so manch anderen K\u00e4mpen.<\/p>\n<p>So holt <strong>Leonhard Hanke<\/strong> erneut den Senioren-Titel, und der Schwetzinger Dieter Triebskorn hat im Hauptturnier nach zehn Runden auch zehn Punkte \u2013 ehe es ihn in der letzten Runde doch noch erwischt. Zuvor hat <strong>Michael Gutperle<\/strong> sich diesmal bei den Sch\u00fclern durchgesetzt, und dass die Viernheimer auch noch badischer Jugend-Mannschaftsmeister werden und mit der Sch\u00fclermannschaft ins Finale kommen, passt ins Bild. Denn auch die Senioren(??)-Mannschaft wird Verbandsligameister und sorgt so daf\u00fcr, dass im kommenden Jahr wieder drei Teams aus dem Bezirk in der h\u00f6chsten badischen Klasse vertreten sein werden.<\/p>\n<p>Und auch drei Vereine gibt es im Bezirk, die mit f\u00fcnf Mannschaften in die Wettk\u00e4mpfe starten. Neben Viernheim und Sch\u00f6nau, deren Aufstieg damit wohl die Spitze erreicht hat, ist auch Heddesheim in diesen illustren Kreis aufgestiegen. Das f\u00fchrt dazu, dass noch einmal \u00fcber 70 Teams im Bezirk Mannschaftsk\u00e4mpfe bestreiten, denn der Trend geht bei vielen Vereinen \u2013 leider \u2013 nach unten.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nFast h\u00e4tte in der Bezirksklasse der SSV Vogelstang einen Doppelaufstieg feiern k\u00f6nnen: die \u201eErste\u201c, inzwischen ist sie wieder in der Bezirksklasse angelangt, wird Klassensieger und Vogelstang II verfehlt als Dritter nur knapp ebenfalls den Aufstieg. Brettpunkte haben sie ohnehin mehr als der Zweitplatzierte; und Mitglieder der Mannschaft sind heute noch der Meinung, lediglich eigene Dummheit hat diesen Aufstieg verhindert.<\/p>\n<p>Knapp her geht\u2019s wieder einmal in der Landesliga. Erneut trennt den Ersten vom Dritten bei jeweils 13:5 Punkten lediglich ein halber Brettpunkt, und Sandhofen ist der gl\u00fcckliche Meister und Aufsteiger. Allerdings wird dieser Aufenthalt in der VL wieder nur ein Jahr betragen. \u00dcberhaupt sind die Landesliga-Aufsteiger der letzten Jahre nur f\u00fcr Extrem-Ergebnisse gut. Entweder packen sie den Durchmarsch in die OL \u2013 oder sie steigen sofort wieder ab.<\/p>\n<p>Erst nach der Saison wird der Aufstieg in der Kreisklasse A II entschieden. Weil Lasker Mannheim III im entscheidenden letzten Spiel gegen Ilvesheim einen Spieler eingesetzt hat, der sich schon \u201eoben\u201c festgespielt hat, muss der Sieg der Laskerianer annulliert werden, und Ilvesheim kommt noch zu unverhofften Aufstiegsehren.<\/p>\n<p><strong> Eberhard Beikert<\/strong> wird Vizepr\u00e4sident im BSV.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image014.jpg\" alt=\"image014\" width=\"280\" height=\"375\" class=\"alignnone size-full wp-image-555\" srcset=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image014.jpg 280w, http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image014-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> Beate Birr (TTC Heddesheim).<br \/>\nPlatz 12 bei der Badischen M\u00e4dchenmeisterschaft <\/em><\/p>\n<p><strong>Saison 1984 \u2013 1985 <\/strong><\/p>\n<p>Die Jugend erh\u00e4lt einen neuen Bezirksjugendleiter. Der Neulu\u00dfheimer Werner Freier \u00fcbernimmt Walter Schneiders Nachfolge, und er kann sich auch gleich \u00fcber Erfolge \u201eseiner\u201c Jugendlichen freuen. Sein Abgang aus diesem Amt war dann wenig erfreulich \u2013 Insider wissen, was gemeint ist \u2026 Allerdings gelingt lediglich den Heddesheimer Sch\u00fclern der gro\u00dfe Wurf, der aber auch gr\u00fcndlich: Erst im Halbfinale gelingt es dem Schutterwalder Patrick Bittner, ein badisches Endspiel Heddesheim I gegen Heddesheim II zu verhindern, als er mit seinem Sieg zum 2:2 sein Team ins Endspiel hievt und Heddesheim II ausschaltet. Gegen die \u201eErste\u201c n\u00fctzt allerdings dann gar nichts, auch Patrick wird geschlagen.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nUnd auch der Sieger bei den \u00c4ltesten kommt aus dem Bezirk. Beim Kongress gewinnt der Sandhofener <strong>Wilhelm Spaeth<\/strong> das Nestoren-turnier.<\/p>\n<p>Der Bezirk hat wieder drei Teams in der Oberliga, und Sch\u00f6nau spielt fast bis zum letzten Spieltag um die Meisterschaft mit. Allerdings kann Ladenburg die Klasse nicht halten, und ganz tr\u00fcbe sieht es in der Verbandsliga aus, in der neben Sandhofen auch Lampertheim den Weg in die LL antreten muss.<\/p>\n<p>In dieser geht es wieder einmal ganz knapp zu an der Spitze. Allerdings braucht Weinheim diesmal 17 Punkte, um den Konkurrenten Schwetzingen um einen Z\u00e4hler auf Rang 2 zu verweisen&#8230;<\/p>\n<p>Sehr dramatisch gestaltet sich der Nicht weniger als f\u00fcnf Mannschaften haben auf den R\u00e4ngen vier bis acht 9:9 Punkte. Die Berliner Wertung entscheidet am Ende gegen Neckarhausen II. Nach sechs Spieltagen \u00fcbrigens hat Heddesheim \u2013 in der Schlusstabelle Vierter \u2013 noch ein Score von 3:9 Punkten \u2026<\/p>\n<p>Sehr eng geht es auch in der Bezirksklasse zu, wo lediglich 13:5 Punkte f\u00fcr Waldhof und Vogelstang II zum Aufstieg reichen. Selbst die Meisterschaft in der Kreisklasse A II wird erst im letzten Spiel entschieden, als das bislang f\u00fchrende Team von Heddesheim II seinen Vorsprung gegen Lindenhof II noch verspielt. Schlie\u00dflich entscheidet auch in der Landesliga noch die Berliner Wertung den Abstieg. Lasker Mannheim hat an den vorderen Brettern eben besser abgeschnitten als Viernheim II.<\/p>\n<p><em> \u201eSchach spielende Damen und M\u00e4dchen zur Gr\u00fcndung einer Damenmannschaft gesucht\u201c hie\u00df es sogar auf der Werbeseite einer Zeitung. Gabi Sauer machte sich auf, einen neuen Versuch zu starten, um die weibliche Szene im Schach zu beleben. Und immerhin \u2013 teilweise war die Aktion von Erfolg gekr\u00f6nt. Ganz stolz pr\u00e4sentierte Gabi als \u201eSch\u00f6nau V\u201c in der Kreisklasse B eine reine Damenmannschaft. Sie belebte das Gesch\u00e4ft f\u00fcrwahr, und bei manchem Kampf kam zumindest famili\u00e4re Stimmung auf. Doch die Gegner zeigten sich wenig gentleman-like. Am Ende der Saison war die Mannschaft dann leider nur Letzter; auch, weil sie nur \u00e4u\u00dferst selten komplett spielte. <\/em><\/p>\n<p><strong>Saison 1985 \u2013 1986 <\/strong><\/p>\n<p>Eine \u00c4ra geht zu Ende!<\/p>\n<p><strong> Walter Rohrbacher<\/strong> , seit einem Vierteljahrhundert Bezirksleiter, zieht sich in den wohlverdienten Funktion\u00e4rs-Ruhestand zur\u00fcck. Seine Position \u00fcbernimmt der Lampertheimer <strong>Helmut Walter<\/strong>. Zudem wird in der Bezirksversammlung die \u201eLex Kreisklasse A\u201c beschlossen, nach der neu gegr\u00fcndete Vereine in Zukunft in dieser Klasse starten d\u00fcrfen. Erster Nutznie\u00dfer dieser Regelung ist der VLK Lampertheim, der sich dann auch gleich sportlich durchsetzt. Und Reilingen darf weiter in der Bezirksklasse spielen, was dazu f\u00fchrt, dass diese mit zw\u00f6lf Mannschaften gestartet wird. \u00dcberhaupt wird im unteren Bereich alles neu geregelt. So wird auch die Kreisklasse B und die neu eingef\u00fchrte Kreisklasse C mit Auf- und Abstieg \u201eversehen\u201c. Darunter zu leiden hat wohl am meisten der TTC Heddesheim, der nach einem gewaltigen personellen Aderlass vor der Saison sowohl mit der \u201eZweiten\u201c als auch mit der \u201eDritten\u201c Abstiege zu beklagen hat.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nIn gewisser Weise auch neu sind die SF K\u00e4fertal. Die Schachabteilung des SSV Vogelstang trennt sich vom Hauptverein und startet in der Landesliga \u00fcberaus erfolgreich, wo ihr als Neuling der Durchmarsch in die VL gelingt. Dieser Aufstieg war kurios: Vor der letzten Runde lag man mit einem Punkt R\u00fcckstand auf Platz 3 \u2013 sowohl hinter Lampertheim als auch Sandhofen. Beide \u201epatzten\u201c gegen eigentlich leichte Gegner, w\u00e4hrend K\u00e4fertal es mit Schwetzingen zu tun hatte. Als die Nachricht von deren jeweiliger Niederlage im K\u00e4fertaler Spiellokal eintraf, veranlasste dies Helge Roes zu der fassungslosen Bemerkung: \u201eDas kann es doch nicht geben \u2013 K\u00e4fertal in der Verbandsliga?\u201c<\/p>\n<p>Gl\u00e4nzend disponiert sind die Mannheimer bei den badischen Meisterschaften. Bei den M\u00e4dchen taucht zum ersten Mal der Name <strong>Annette Kountz<\/strong> (Ketsch) in der Siegerliste auf; <strong>Michael Gutperle<\/strong> wird Jugend-B-Meister und in seinem letzten Jugendjahr gelingt <strong>R\u00fcdiger Weis<\/strong> endlich der Sprung an die Spitze bei der Jugend A. Bei soviel Erfolg k\u00f6nnen sich nat\u00fcrlich auch die Aktiven nicht zur\u00fcckhalten. Beim Kongress komplettieren <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong> (Damen) und <strong>Leonhard Hanke<\/strong> (Senioren) die Siegerlisten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/image016.jpg\" alt=\"image016\" width=\"279\" height=\"184\" class=\"alignnone size-full wp-image-554\" \/><\/a><\/p>\n<p><em> R\u00fcdiger Weis, Badischer A-Jugendmeister. <\/em><\/p>\n<p>Neu ist auch der Beitritt des Badischen Schachverbandes zum Badischen Sportbund, der Probleme vor allem f\u00fcr die hessischen Vereine mit sich bringt, die diese auf verschiedene Art l\u00f6sen. Hierbei geht Birkenau den direkten Weg und schlie\u00dft sich dem Hessischen Schachverband an.<\/p>\n<p><strong>Saison 1986 \u2013 1987 <\/strong><\/p>\n<p>Probleme gibt es bei den Waldhofern, die zur Gr\u00fcndung des neuen Vereins Mannheim-Nord f\u00fchren. Der Verein profitiert von der \u201eLex KA\u201c; allerdings gelingt ihm nicht der sofortige Aufstieg. Auch Waldhof kann den Aderlass nicht so ohne weiteres verkraften und steigt aus der Bezirksklasse ab. In Heddesheim dagegen erweist sich der Abstieg der beiden Mannschaften des letzten Jahres als Ausrutscher: \u00fcberzeugende R\u00fcckkehr in die Kreisklasse A bzw. Kreisklasse B. Auch Neckarhausen hat doppelten Grund zum Feiern, der Triumph in der Landesliga erweist sich allerdings leider nur als \u201eEinjahresfliege\u201c.<\/p>\n<p>Und in der Kreisklasse A hat Gro\u00dfsachsen zwei Runden vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf Hemsbach, die es tats\u00e4chlich noch verspielt.<\/p>\n<p>Der Abstieg von Sch\u00f6nau beginnt: alle drei \u2013 \u00fcbrig gebliebenen \u2013 Mannschaften m\u00fcssen ihre Klassen nach unten verlassen. Und auch Reilingen hat ein Jahr nach hervorragend durchgef\u00fchrten Jugendmeisterschaften mit recht gro\u00dfer Beteiligung den Abstieg beider Mannschaften zu beklagen.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nDen gr\u00f6\u00dften Triumph der Vereinsgeschichte feiert man in Ketsch. Die Jugendmannschaft wird nicht nur \u00fcberlegen badischer Meister, der dritte Platz bei den Deutschen Meisterschaften ist mehr als bemerkenswert.<\/p>\n<p>Den positiven Schlusspunkt der Saison setzen beim Kongress vor allem die Damen. Nachdem zuvor schon <strong>Annette Kountz<\/strong> ihren M\u00e4dchentitel verteidigt hat, wird <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong> wieder Badische Meisterin, und <strong>Hannelore Fuchs<\/strong> vervollst\u00e4ndigt als \u201eVize\u201c den Triumph. <strong>Wilhelm Spaeth<\/strong> wiederholt seinen Erfolg im Nestorenturnier, und <strong>Dieter Villing<\/strong>, seit Jahren eines der Aush\u00e4ngeschilder des Bezirks, gelingt als Sieger im Meister-B-Turnier der Aufstieg zur Creme auf badischer Ebene.<\/p>\n<p><strong>Saison 1987 \u2013 1988 <\/strong><\/p>\n<p>Der Bezirk hat wieder einen Zweit-Bundesligisten! Die junge Truppe aus Viernheim kr\u00f6nt ihren st\u00e4ndigen Aufstieg mit der Meisterschaft in der Oberliga. Weinheim ist wieder einmal der Aufstieg in die Verbandsliga gelungen, und die \u201eZweite\u201c verl\u00e4sst die Bezirksklasse nach oben.<\/p>\n<p>Erneut bekommt der Bezirk einen neuen Verein. Teile von Sandhofen und Lasker Mannheim gr\u00fcnden den Verein Chaos Mannheim, dessen Name nicht nur im badischen Verband f\u00fcr Irritation sorgt.<\/p>\n<p>In einer hitzigen Bezirksversammlung f\u00fchren letztendlich die Diskussionen um jenen Namen zum R\u00fccktritt des Bezirksleiters. Der Vorschlag, den Namen in \u201eCaosso\u201c umzu\u00e4ndern, wird schlie\u00dflich von allen Seiten akzeptiert. Sportlich marschiert der Verein \u00fcberlegen mit 20:0\/53+x in der Kreisklasse A durch.<\/p>\n<p>Der Bezirk bekommt also wieder eine neue F\u00fchrungsspitze. Der Weinheimer <strong>J\u00fcrgen Dammann<\/strong>, seit etlichen Jahren Bundesliga-Schiedsrichter und somit schon recht erfahrener \u201eFunktion\u00e4r\u201c, der ja zuletzt Bezirks-Spielleiter gewesen ist, \u00fcbernimmt auch das Amt des Bezirksleiters, der Heddesheimer <strong>Markus Keller<\/strong> wird neuer Bezirks-Jugendleiter, und <strong>Gerald Pfendtner<\/strong> vom neu gegr\u00fcndeten Verein k\u00fcmmert sich in Zukunft um das Wichtigste: die Finanzen.<\/p>\n<p>Auf sportlicher Ebene sorgen neben Viernheim nur die Dauersiegerinnen der letzten Jahre f\u00fcr Triumphe. <strong>Annette Kountz<\/strong> gewinnt nicht nur den Titel bei den M\u00e4dchen, auch bei den Damen holt sie sich den Titel, da die punktgleiche Ursula Wasnetsky den Stichkampf nicht zu Ende spielen kann. Also wieder einmal ein Doppelsieg.<\/p>\n<p>Ansonsten geht es leider h\u00e4ufig abw\u00e4rts. Sowohl Neckarhausen als auch Sch\u00f6nau m\u00fcssen aus der Verbandsliga absteigen \u2013 von 26 Teams, die in den letzten zehn Jahren aus der VL absteigen mussten, kommen nicht weniger als vierzehn aus dem Bezirk. F\u00fcr Neckarhausen endete die Saison ebenso wie f\u00fcr Ketsch, Mannheim 1910 und Friedrichsfeld mit einem doppelten Verlust der Klasse. Dennoch: der kleine Mannheimer Vorort-Verein bleibt ein Ph\u00e4nomen. Denn dies ist immerhin der sechste Abstieg aus der Landesliga. Ob auch der sechste Aufstieg folgt? Und das alles mit fast unver\u00e4nderter Mannschaft.<\/p>\n<p>Und auch das kommt nicht alle Jahre vor. In der Bereichsliga erreicht nicht nur der Meister VLK Lampertheim mehr als 50 Brettpunkte, auch Heddesheim als Zweiter kommt noch \u00fcber diese hohe H\u00fcrde.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong>Saison 1988 \u2013 1989 <\/strong><\/p>\n<p>Der Aufenthalt der Viernheimer in der 1. BL dauert \u2013 vorerst \u2013 nur ein Jahr. Die Klasse kann nicht gehalten werden. Doch ein neuer Versuch wird gestartet. Daf\u00fcr gelingt den Ladenburgern die R\u00fcckkehr in die Oberliga, und Weinheim kann nach erfolgreichem Protest den Erhalt der VL-Zugeh\u00f6rigkeit feiern. Seinen H\u00f6henflug setzt der VLK Lampertheim \u2013 inzwischen wohl eine Bezirksauswahl \u2013 auch als Meister der Landesliga fort, und Weinheim II ist als Sieger in der Bereichsliga auch schon ganz sch\u00f6n weit gekommen.<\/p>\n<p>Wenig Freude dagegen hatten K\u00e4fertal, Sch\u00f6nau und Feudenheim, die den Abstieg zweier Mannschaften hinzunehmen hatten. Immerhin konnte sich K\u00e4fertal als kleiner Verein drei Jahre in der VL halten.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt ist der Bezirk an einem gewissen Tiefpunkt angelangt. Denn lediglich 60 Mannschaften nehmen noch am Spielgeschehen teil. Zudem zieht Mannheim 1910 seine zweite Mannschaft schon vor der Spielrunde zur\u00fcck, die \u201eErste\u201c sollte im n\u00e4chsten Jahr folgen.<\/p>\n<p>Ganz sch\u00f6n stark ist der Bezirk jedoch auf Funktion\u00e4rsebene. Bei der neu gegr\u00fcndeten Schachjugend Baden sind gleich vier Mannheimer (Markus Keller, Gerald Pfendtner, Ursula Wasnetsky, Stefan Schmidt) im Vorstand vertreten, da kann es ja bei der Jugend im Bezirk nur noch aufw\u00e4rts gehen \u2026<\/p>\n<p>Es ist fast m\u00fc\u00dfig aufzuf\u00fchren, wer noch bei badischen Meisterschaften f\u00fcr Erfolge sorgt.<\/p>\n<p><strong> Annette Kountz<\/strong> zum vierten, <strong>Ursula Wasnetsky <\/strong>zum x-ten Male sind einfach die Bezirks-Dauerbrenner. <strong>Leonhard Hanke<\/strong> muss seinen Titel diesmal teilen, und mehr als erw\u00e4hnenswert ist die Leistung des Viernheimers <strong>Stefan Schmidt<\/strong> im Meisterturnier B, in dem er mit 11 aus 11 auch f\u00fcr einen Rekord sorgt, der wohl Jahre \u00fcberdauern wird.<\/p>\n<p><strong>Saison 1989 -1990 <\/strong><\/p>\n<p>Nach fast einem Jahrzehnt erh\u00e4lt der Bezirk wieder einen neuen Regionalen Turnierleiter. Der Heddesheimer <strong>Raimund Herold<\/strong> macht sich durch die Undiszipliniertheit mancher Vereine dort vielleicht auch unbeliebt und sorgt daf\u00fcr, dass die Kasse des Bezirks nicht leer wird. Die Austragung von Bezirksmeisterschaften, in den letzten Jahren immerhin zur Einrichtung geworden, scheitert allerdings daran, dass es keinen Bezirks-Turnierleiter gibt. Klar, \u201eJobs\u201c, bei denen man auch mal etwas arbeiten muss, sind halt nicht gar so sehr beliebt.<\/p>\n<p>Und erneut startet in der Kreisklasse A ein neuer Verein. Der VSC Rot-Wei\u00df Mannheim hat zwar nur \u201eHeimspiele\u201c, aber das Spielgeschehen wickelt sich v\u00f6llig problemlos ab. J\u00fcrgen Kettner ist daf\u00fcr der Garant. Ein Verein ohne Bu\u00dfgeld. Sportlich gelingt der Klassenerhalt und damit wird das Ziel erreicht.<\/p>\n<p>Der Wiederaufstieg der Viernheimer gelingt. In einem dramatischen Endspiel zitterten sich die Hessen besser als ihr Gegner durch, und machen sich auf, im kommenden Jahr nicht gleich wieder runterzurutschen.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\nEin weiterer Viernheimer sorgte f\u00fcr unfreiwillige Schlagzeilen. Im Abstiegsduell der Landesliga f\u00e4llt am Sonntagabend um 22.30 Uhr endlich die Entscheidung \u2013 gegen Weinheim II.<\/p>\n<p>Der Anteil des Bezirks in der Oberliga bleibt gleich. Auch in der Verbandsliga gelingt dem VLK Lampertheim der erneute Meistertitel, VLK II in der Kreisklasse A verpasst das Ziel des Aufstiegs allerdings. Vier Klassen zwischen erster und zweiter Mannschaft, auch das wohl eine Art Rekord.<\/p>\n<p>Endlich, endlich. Nach vielen vergeblichen Versuchen triumphiert Schwetzingen in der Landesliga, und das ganz \u00fcberlegen mit 18:0 Punkten und sechs Punkten Vorsprung. Was lange w\u00e4hrt \u2026Und noch eine Mannschaft bleibt ohne Verlustpunkt: Caosso Mannheim (vom Verband offiziell als C. Mannheim gef\u00fchrt, man hatte immer noch Probleme mit dem Namen) ist zwar am Anfang gleich zweimal ohne Gegner, aber dann zeigt das Team auch schachlich, dass es Herr im Hause Bezirksklasse ist. Und beinahe h\u00e4tte Caosso II dasselbe Kunstst\u00fcck geschafft, aber nach dem letzten Spieltag reichte es \u201enur\u201c zu 17:1 Punkten, damit sogar lediglich zu Rang 2.<\/p>\n<p>Es sollte doch kein f\u00fcnftes Mal sein. Bei ihren letzten M\u00e4dchenmeisterschaften wird Annette Kountz \u201enur\u201c Zweite, sie wird\u2019s verschmerzen.<\/p>\n<p>Aber schon machen neue Talente von sich reden: der Pfingstberger <strong>Roland Schmaltz<\/strong> wird Jugend-B-Meister von Baden, und bei den Kleinsten, im Jugend-D-Turnier, setzt sich der Ladenburger <strong>Holger Grund<\/strong>, an die Spitze. Ob diese Titel Auswirkungen der D-Kader-Schulung sind, die Stefan Schmidt in Viernheim durchf\u00fchrt?<\/p>\n<p>Beim Kongress, der dieses Jahr in Mannheim stattfand, halten sich die Bezirkserfolge wieder in Grenzen. Lediglich <strong>Ursula Wasnetsky<\/strong> gewinnt dieses Mal bei starker Konkurrenz erneut den Titel. Bemerkenswert auch noch der Aufstieg des Ladenburgers <strong>Martin Schrepp<\/strong> ins \u201eSuper\u201c-Meisterturnier, und nach fast zehn Jahren Schachabstinenz belegt <strong>Paul \u00d6streicher <\/strong>(ehemals Seckenheim, jetzt Friedrichsfeld) gleich einen \u00fcberzeugenden 2. Platz im Seniorenturnier.<\/p>\n<p><strong>Schulschach-Erfolge <\/strong><\/p>\n<p>Seit 1977 der Schulschachwettbewerb eingef\u00fchrt wurde, gab es f\u00fcr Schulen aus unserem Bezirk au\u00dferordentlich viele Erfolge zu feiern. So wurde in der Wettkampfgruppe II schon 1978 das K\u00fcrzel \u201eAMS\u201c ein Begriff. Die Viernheimer um Andreas Mandel und Helmut Klee gewannen die Deutsche Schulschach-Meisterschaft. In der WK I wiederholte das CFG Hockenheim um Jochen Kountz und Oliver Melzer 1986 diese Bravourleistung.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst zahlreich waren die badischen Titel. Allein das AMS siegte noch drei weitere Male in verschiedenen WK. Die \u201eHochzeit\u201c hatten sie zwischen 1985 und 1987 mit drei Titeln nacheinander in WK II und WK I (um G\u00fcnther Beikert und Michael Gutperle). Nachdem die Viernheimer nach Hessen \u00fcberwechselten, wurden sie 1989 dort gleich in zwei WK (n\u00e4mlich I und IV) Hessen-Meister.<\/p>\n<p>Das CFG Hockenheim hatte 1984 in der WK II bereits mit der nahezu selben Mannschaft, die zwei Jahre sp\u00e4ter Deutscher Meister wurde, den badischen und s\u00fcddeutschen Titel gewonnen. In den letzten beiden Jahren war das CBG Ladenburg an der Reihe. Zun\u00e4chst gewann man in der WK II 1989 den Titel, und 1990 gl\u00e4nzten schlie\u00dflich die Kleinsten in der WK III.<\/p>\n<p>F\u00fchrend auf Hauptschulebene waren die Altlu\u00dfheimer, die mit den Br\u00fcdern Prassas an der Spitze zwischen 1984 und 1989 drei Titel gewannen.<\/p>\n<p>Waren es meistens Vereinsspieler, die f\u00fcr ihre Schulen die Erfolge holten, so war es in Viernheim zumeist umgekehrt. Hier wurden die Sch\u00fcler in der Schule f\u00fcr das Schachspiel begeistert und fanden dann erst den Weg in den Verein. Und hier w\u00e4re nichts gegangen ohne <strong>Bruno Orth<\/strong>, der seit Anfang an die Leitung innehatte.<br \/>\n<!--nextpage--><br \/>\n<strong>Etwas Statistik<\/strong><\/p>\n<p><strong> Bezirks-Pokalmeister <\/strong><br \/>\nJahr Einzel Mannschaft<\/p>\n<table style=\"width: 100%;\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\">\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1971 Bruno M\u00fcller &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1972 Markus Bassler &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1973 Hans-J\u00f6rg Reichstein &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1974 G\u00fcnter Hoffmann &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1975 Save Molerov &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1976 Bruno M\u00fcller &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1977 Berthold Engel &#8211;<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1978 Walter Bl\u00f6ssl Lindenhof<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1979 Dieter Villing SC Lampertheim<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1980 Walter Bl\u00f6ssl Ladenb.\/MA 1910<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1981 Jahn-Peter Dressler Ladenburg<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1982 Michael Krinke SC Lampertheim<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1983 Dietmar Sperber Viernheim<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1984 Horst Schmidt Sch\u00f6nau<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1985 Reiner Junker Schwetzingen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1986 Oliver Melzer Sch\u00f6nau<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1987 G\u00fcnther Beikert Ladenburg<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1988 Jochen Kountz VLK Lampertheim<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1989 Jochen Kountz Viernheim<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">1990 Harald Zapfl Viernheim<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Bestenliste des Bezirks <\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Stand: 01.08.1977<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> <strong> Aktive (bis INGO 105) <\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Herbert Geisdorf Seckenheim 71,9<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Helmut Walter SC Lampertheim 72,9<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Dr. J. Meyer Lasker Mannheim 74,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bruno M\u00fcller Lindenhof 79,7<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">G\u00fcnter Wickenh\u00e4user Seckenheim 89,6<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">G\u00fcnter Stracke Seckenheim 89,8<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Richard Schreck Viernheim 92,1<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Dieter Villing Ladenburg 92,5<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Walter Benesch Lindenhof 94,8<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Philipp Schmitt Mannheim 1910 96,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Berthold Engel Seckenheim 97,4<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">G\u00fcnter Schmitt Mannheim 1910 97,9<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Hans Apholte Feudenheim 98,8<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Detlev Voigt Ladenburg 99,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Michael Fricke Lindenhof 99,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Hans-Joach. Hercker Lindenhof 99,4<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Dr. Wolfgang Bayer Lasker Mannheim 100,6<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Werner Schwarze Viernheim 102,5<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Helmut B\u00f6hland Hockenheim 102,6<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Dieter Triebskorn Schwetzingen 102,7<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Konrad Schmalfu\u00df Weinheim 103,7<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Gerhard Wild Ladenburg 103,9<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Egon Kolb SC Lampertheim 104,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Ulrich Bischoff Viernheim 104,3<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bernd Sch\u00fcnemann Hemsbach 104,5<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"50%\"><strong>Jugend (bis INGO 135) <\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Thomas Trapp Heddesheim 111,4<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Norbert Jahn Weinheim 122,8<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Bernhard Geyer Sandhofen 127,0<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Gordon Fowler Mannheim 1910 127,9<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Erich M\u00fcller Ladenburg 130,5<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">Holger Kutz Lasker Mannheim 131,5<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p><strong> Sch\u00fcler (bis INGO 180) <\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<ul>\n<ul>\n<li>Claus Ziegler SC Lampertheim 138,9<\/li>\n<li>Thomas Schreck Viernheim 159,8<\/li>\n<li>Peter Zimmer Sch\u00f6nau 164,3<\/li>\n<li>Hans-Joach. R\u00fcckert Sch\u00f6nau 173,4<\/li>\n<li>Rolf F\u00e4hndrich Weinheim 179,5<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p><strong>Damen \/ M\u00e4dchen (bis INGO 200) <\/strong><\/p>\n<ul>\n<ul>\n<ul>\n<ul>\n<li>Ursula Wasnetsky Ladenburg 114,8<\/li>\n<li>Vera Bitsch Weinheim 157,6<\/li>\n<li>Hannelore Fuchs Viernheim 167,7<\/li>\n<li>Marianne Schwarze Lasker Mannheim 192,0<\/li>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<\/ul>\n<p><strong>Schluss-Bemerkung <\/strong><\/p>\n<p>Dieser \u201ehistorische\u201c R\u00fcckblick erhebt nat\u00fcrlich nicht den Anspruch, eine Chronik zu sein. Das zu erreichen ist f\u00fcr den Bezirk, der ja bis zum Jahre 2005 \u2013 als er \u201eeingetragener Verein\u201c wurde \u2013 lediglich ein \u201ezusammengef\u00fcgter Verbund aus Einzelvereinen\u201c war, kaum machbar. Zuviel Material, das f\u00fcr eine Chronik notwendig w\u00e4re, steht nicht mehr zur Verf\u00fcgung. In den zur\u00fcckliegenden Jahren \u2013 vor allem in den Anfangsjahren \u2013 hatte sich auch niemand die M\u00fche gemacht, Material zu sammeln, um den Bezirk von seinen Anf\u00e4ngen \u201echronologisch\u201c zu begleiten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sagt ja schon das Wort \u201eHistory\u201c, wie auf dem Link dieser Website verk\u00fcndet, dass es hier lediglich um \u201eGeschichten\u201c aus der Vergangenheit unseres Bezirkes geht. Die Gegenwart ist jedem Schachfreund bekannt \u2013 soweit er sich daf\u00fcr \u00fcberhaupt interessiert.<\/p>\n<p>Vielleicht f\u00fchlt sich ja aber ein an Geschichte Interessierter durch diesen R\u00fcckblick angeregt, so eine gro\u00dfe, arbeits- und zeitintensive Arbeit wie eine Chronik zu erstellen anzupacken, und alle damit auftretenden Probleme auf sich zu nehmen.<\/p>\n<p>Aber das ist wohl eher Wunschdenken und v\u00f6llig realit\u00e4tsfremd.<\/p>\n<p align=\"right\"><strong> Frank Schmidt <\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Anf\u00e4nge des Bezirks \u201eliegen im Nebel\u201c. Es sind keine Unterlagen zu erhalten, aus denen die Gr\u00fcndung unseres Bezirkes mit Jahr und Tag zu erfahren ist. Da aber Mannheim vor allem mit dem Mannheimer Schachclub 1865 einen der \u00e4ltesten Schachvereine nicht nur in Baden hatte \u2013 der Mannheimer Schachclub war auch Gr\u00fcndungsverein im 1910 gegr\u00fcndeten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-166","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=166"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/166\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/sb-mannheim.badischer-schachverband.de\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}